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Masterchef auf der Fattoria La Vialla in Castiglion Fibocchi,Toskana

Masterchef und ein neuer Katalog der Fattoria La Vialla ist heute Thema bei uns. Soeben kam mit der Post der neue Katalog der Fattoria la Vialla ins Haus und als ich darin neugierig blätterte blickte mir ein Gesicht entgegen – mein eigenes! Ihr könnt euch sicher meine Überraschung und Freude vorstellen! Der Grund war die Masterchef Challenge, an der wir im vorigen Sommer teilgenommen hatten. Darüber berichte ich heute, vorab möchte ich aber noch einmal in Erinnerung schwelgen.

Wir haben eine traumhafte Zeit auf der Fattoria La Vialla in der Toskana verbracht. Die Fattoria liegt etwas abgelegen nahe einem kleinem Ort namens Castiglion Fibocchi. Die biologisch produzierten Produkte der Fattoria la Vialla, die fast alle bereits Demeter zertifiziert sind, werden reihenweise ausgezeichnet. So haben die Lo Franco Brüder gerade erst wieder einige Preise für spezielle Weine abgeräumt. Die Auszeichnung „Erzeuger des Jahres International“ zeigt aber, wie außergewöhnlich die Arbeit und die Produkte von der Fattoria wirklich sind.

Urlaub auf der Fattoria in Castiglioni Fibocchi

Wie bereits erwähnt, liegt die Fattoria in der Nähe des Dorfes Castiglioni Fibocchi in der Toskana. Das Dorf ist sicher nicht vielen bekannt, aber nicht weit entfernt ist der Ort Arezzo. Der Ort hat einen altertümlichen Stadtkern und wurde berühmt als Drehort für den Film: „Das Leben ist schön“ mit Roberto Benigni. Komme ich aber zurück zur Fattoria. Nicht nur die Produkte aus eigener Herstellung sind außergewöhnlich gut, auch ein Urlaub auf dem Gelände der Fattoria lässt einen noch Jahre später schwärmen.

Masterchef

Kleine Landhäuser mit dem gewissen Etwas lassen einen zur Ruhe kommen und vom Alltag ausspannen. Dazu kommt die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit, die die Viallini einem entgegenbringen. Man fühlt sich einfach pudelwohl und möchte gar nicht mehr weg. Wenn ihr auch eintauchen wollt in die Welt der Fattoria und wie wir sie erlebt haben- lest gerne unsere Urlaubs-Beiträge dazu. Ihr findet darin Informationen rund um La Vialla, wie unser Ferienhaus ausgestattet war und in diesem Beitrag findet ihr tolle Ausflugstipps in der Toskana rund um Castiglioni Fibocchi.

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Aber der Grund für den heutigen Bericht ist der aktuelle Prospekt von La Vialla. Denn von Zeit zu Zeit werden auf der Fattoria La Vialla auch Feste gefeiert wie zum Beispiel die Masterchef. Wir hatten das Glück, genau zum passenden Zeitpunkt dort Urlaub zu machen und haben selbstverständlich an der Masterchef teilgenommen – mit großem Erfolg! Von diesem Fest wird im aktuellen Prospekt berichtet und hier haben wir die pure Lebensfreude gespürt!

Masterchef auf der Fattoria La Vialla!

Es ist wirklich beachtlich, was hier auf die Beine gestellt wird! Alle fassen mit an, um ein tolles Fest für die Gäste und Mitarbeiter zu zaubern und das sieht man an vielen liebevollen Details. Die gesamte Piazza wird für diesen einen Abend hergerichtet – die Tische hübsch gedeckt und ein riesiges Buffet gezaubert. Man merkt die Vorfreude aller Gäste, die an diesem Abend teilnehmen. Bedächtig treffen sie auf der Piazza ein und schauen sich gespannt um.

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Auch wir werden ganz lieb von den Viallinis und von der lieben Annette begrüßt und sind ganz gespannt, was uns wohl erwartet. Denn mitten auf der Piazza stehen ein paar Arbeitstische mit Utensilien bereit und einen Jurytisch findet man direkt davor.

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Aber zuerst wird das Fest feierlich eröffnet – die Korken knallen und wir dürfen uns am Buffet bedienen.

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Die Aufgabe beim Masterchef auf der Fattoria

Nach dem ersten Aperitivo und ein paar Snacks begrüßen uns mit einer kleinen Einstimmungsrede Mauro und Bandino Lo Franco. Die Aufgabe besteht darin in drei Teams a 10 Personen innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine Lasagne herzustellen. Zwei Mitglieder des jeweiligen Teams bereiten den Pastateig zu, während die anderen Mitglieder Aufgaben lösen müssen. Für die gelösten Aufgaben gibt es goldene Korken – je nachdem welches Team besser abgeschnitten hat, gibt es natürlich mehr oder weniger Korken. Und mit diesen werden dann die restlichen Zutaten für die Lasagne eingekauft. Zusammen mit meinem Mann war ich im weißen Team und ich kann euch sagen, das war ein Spaß!

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Aufgabe 1 – der Riechtest

Die erste Aufgabe bestand darin Geruchsproben zu identifizieren. Kleine Blickdichte Gläschen mit ein paar winzigen Löchern in der Alufolie mussten erschnuppert werden. Im Team wurde dann gemeinsam abgestimmt und aufgeschrieben, was sich darin befindet. Die Liste wurde am Ende ausgewertet und die ersten Korken verteilt. Es ist gar nicht so leicht, blind zu erraten , was da drin ist – aber hier haben wir schon mal sehr gut abgeschnitten.

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Aufgabe 2 – Gemüse schneiden

Bei der zweiten Aufgabe sollte aus einem Korb voll Gemüse passend für eine Lasagnesauce ausgewählt werden und dann „fachgerecht“ geschnitten werden. Was genau bewertet wurde, weiß ich nicht – aber es wirkte fast, als ob geschaut wurde, ob gleichmäßig klein geschnitten wurde und in welcher Menge man was gewählt hat. Schließlich braucht eine Bolognese ja nicht nur Möhren, sondern den richtigen Mix. Ich find mein Mann hat das ziemlich gut gemacht und wir bekamen auch die nächsten Korken.

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Aufgabe 3 – Fühlen

Die dritte Aufgabe mussten dann noch einmal drei Teammitglieder jedes Teams meistern. Mit verbundenen Augen verschiedene Produkte in einer Schale identifizieren. In der ersten Schale waren verschiedene Pastasorten, in der zweiten Tomaten und x und in der dritten verschiedene Hülsenfrüchte. Ich war bei den Hülsenfrüchten an der Reihe. Neben Linsen und Bohnen waren auch Kicherebsen drin – ich hab sie als Erbsen betitelt…ich kam einfach nicht auf den richtigen Namen. Manchmal steht man ja echt ein bisschen neben sich..;)

Der Nudelteig wurde in derselben Zeit fertig geknetet, gerollt, zugeschnitten und abgekocht. Und auch wenn wir natürlich nicht 100 % richtig hatten – es ging ja auch um den Spaß, haben wir die meisten Korken erspielt und durften als erste unsere Produkte auswählen. Die Band heizte während dessen dem Publikum ein wenig ein und es wurde ausgelassen gefeiert.

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Einkaufen im Lieferwagen von Giancarlo

Wer auf der Piazza nach den restlichen Zutaten suchte, der wurde nicht fündig. Dafür kam Giancarlo mit einem kleinen, alten Lieferwagen um die Ecke gefahren. voll beladen mit herrlichen Saucen und frischen Produkten, durften wir dann loslegen! Für die etwas andere Bechamel wählten wir Ricotta und Milch. Für die Lasagne dann noch ein paar Gläser Sauce, Pecorino und frische Tomaten – denn eine gute Lasagne braucht eben nicht viel Schnickschnack.

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Und dann konnte es auch schon losgehen – schließlich standen wir ja auch ein wenig unter Zeitdruck, die Lasagnen mussten ja auch noch in den Ofen. In Teamarbeit haben wir dann die Ricottacreme angerührt und gewürzt, einer rieb fleißig den Pecorino und dann musste nur noch die Lasagne geschichtet werden.

Ein paar frische Tomaten oben auf und ab in den Ofen. Dann heißt es warten und Spumante trinken. 😉 Hier seht ihr die drei Lasagnen der Teams:

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Endspurt und Bewertung

Nachdem dann endlich die Lasagnen fertig waren, hat jedes Team einen Teller zur Präsentation und Verkostung hergerichtet und der Jury zum bewerten gebracht. Die Jury bestand natürlich aus ein paar Köchen von der Fattoria – also gar nicht so leicht zu überzeugen. Nach einer spannenden Bewertungsphase wurden dann die Sieger gekürt.

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Und wer hat nun gewonnen! Natürlich das Team Squadra Bianca!! Als Preis haben wir die goldene Teigrolle und drei Magnumflaschen Brumosa im Team gewonnen. Die haben wir natürlich gemeinsam im Team an dem Abend auch noch getrunken. Die goldene Teigrolle wurde im Team einstimmig mir überlassen, worüber ich mich riesig gefreut habe. Bei einem tollen Buffet, was dann wieder die Viallinis gezaubert haben und toller Live-Musik von einer mitreißenden Band konnte dann der Abend ausklingen.

Masterchef

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Den Abschluss des Masterchef Festes bot dann eine riesige Torte – aber der ein oder andere feierte sicher noch bis spät in die Nacht!

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Ich kann jedem nur empfehlen, einmal im Leben auf die Fattoria La Vialla zu reisen. Natürlich ist es jetzt schon etwas bekannter, aber noch weit ab von Massentourismus. Hier wird eben noch wert darauf gelegt, bedacht zu produzieren und einigen Gästen ein besonderes Erlebnis zu bescheren. Ich hoffe, ich kann bald wieder die Fattoria besuchen und verbleibe mit lieben Grüßen,

Alessia

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