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Gemeinsam Lesen oder wie sagt ihr liebevoll „Gute Nacht“?

Das Einschlafen kann schon manchmal eine schwierige Sache sein! Seien wir mal ehrlich – uns Erwachsenen geht es doch oft so…jedenfalls mir geht es so. Ich liege wach und denke über die Dinge nach, die mich den lieben langen Tag über beschäftigt haben. Über Erlebnisse und über Dinge, die ich gerne machen würden. Pläne, die ich schmiede und Träume die ich habe. Und manchmal bin ich einfach so müde, dass ich gar nicht mehr einschlafen kann. Dann drehe ich mich von der einen zur anderen Seite und versuche alles um nur ein wenig Schlaf zu bekommen. Und genauso geht es natürlich auch den Kleinen.

Erwachsen werden kann ganz schön schwierig sein

Gerade kleine Kinder haben oft Schwierigkeiten was das Schlafen angeht. Und damit meine ich nicht, das regelmäßig Schlafen lernen was jedes Kind durch macht – obwohl ich davon auch ein Lied singen könnte. Nein, ich meine die Schwierigkeit zur Ruhe zu kommen, den Tag zu verarbeiten und dann leicht in den Schlaf zu finden. So viele Erlebnisse, die spannend waren; die man noch zu verstehen versucht. Tausend Fragen, die den Kleinen durch den Kopf schießen und am besten noch heute beantwortet werden müssen. Oder eben dieselbe Müdigkeit, die auch wir kennen und einen wach hält obwohl man so gern schlafen möchte. Allerdings ist das die schlechteste Variante, denn dann ist außer Weinen meist auch nichts anderes mehr möglich.

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Rituale, die beruhigen: Lesen

Ich glaube heutzutage weiß jeder, das Rituale für Kinder die beste Methode sind, um Ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu bieten. Sei es abends noch ein wenig zu puzzeln, sich gegenseitig etwas vom Tag oder von seinen Gedanken zu erzählen oder Fotos von besonderen Erlebnissen anzuschauen. Alles, was man regelmäßig mit den Kindern macht, schafft eine Struktur die Ihnen Halt gibt. Wir kuscheln uns immer gemeinsam ins Bett und lesen Geschichten. Besonders lieben meine Kinder Märchenbücher oder Bücher, die aktuelle Themen behandeln. Ein aktuelles Thema zum Beispiel ist die Selbstfindung. Schließlich stecken sie da grade mittendrin. Wer bin ich, was mag ich gern und was würde ich gern können.

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Ich wäre so gerne….

Gut, dass es auch anderen so geht. In „Ich wäre so gern…“ von Henning Löhlein geht es um viele große und kleine Tierträumereien. Denn auch Tiere träumen manchmal davon etwas gut zu können, was nur die anderen können. In dem kleinen Pappenbuch kann man auf 98 Seiten die Tierträume begleiten und sich darüber amüsieren, was es für kuriose Wünsche gibt. Gut, dass manche auch einfach nur sie selbst sein wollen. Erklären wir den Kindern also ruhig, dass jeder besonders ist und vor allem glücklicher, wenn man einfach nur man selbst ist.

Hör mal: Meine liebsten Märchen

Anders wiederum ist das Hör mal-Buch über Meine liebsten Märchen. Aus einer absoluten Lieblingsreihe meiner Kinder ist nun dieses wunderbare Märchenbuch erschienen und sie können gar nicht genug davon bekommen!

In kurzen Geschichten werden auf 32 Seiten die beliebtesten Märchen einfach und verständlich erzählt. Mit niedlichen Bildern und den passenden Soundeffekten werden die Geschichten lebendig. Das Orchester spielt zum königlichen Fest, die Bremer Stadtmusikanten hört man mit ihrem Gesang und der Froschkönig quakt, bevor er die Kugel der Prinzessin wider hochholt. Sehr schön finde ich, dass man als Vorleser an den passenden Stellen aussetzen kann oder eben seinen Worten mit den Geräuschen Nachdruck verleihen kann. Mittlerweile kann meine Tochter mir Schneewittchen im selben Wortlaut aus dem Kopf erzählen und mein Sohn möchte immer wieder den Froschkönig hören.

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Liebevoll Gute Nacht sagen

So hat jeder seine Lieblingsgeschichte und alle beruhigen sich bei dem Klang von einer vertrauten Stimme, die eine Geschichte vorliest. Denn welches Ritual ist schöner, als gemeinsam Zeit zu verbringen um Ruhe in den Tag zu bringen. Nach der Geschichte gibt es für jeden einen Kuss auf die Stirn und ein liebevolles Gute Nacht, bevor dann beide hoffentlich in Ruhe einschlafen können.

Habt ihr auch Rituale, die ihr mit euren Kinder pflegt? Erzählt mir gerne davon!

Alessia

 

5 Kommentare

  1. Auch ich lese meinem Sohn abends noch vor, im Moment lesen wir Grimms Märchen, da gibt’s jeden Abend ein anderes. Spieluhrenmusik und Streicheleinheiten verhelfen ihm letztendlich zum Einschlafen.

    Liebe Grüße, Angela

  2. Vorlesen ist ein sehr schönes Ritual, um den Tag ausklingen zu lassen. Einfache Kurzgeschichten mit fantasievollen Illustrationen sind perfekt, um das erste Interesse für Geschichten und Bücher zu wecken.

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