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Französisch backen und kennt ihr schon Traditionelle Macarons?

„Französisch backen“ heißt das neue Backbuch von Aurelie Bastian und es ist bereits ihr viertes Rezeptbuch, in dem Sie uns die typisch französische Backkunst näher bringt.  In ihrem nunmehr vierten Buch“ Französisch backen“ zeigt uns Aurélie, dass man für typisch französisches Gebäck nicht stundenlang in der Küche stehen muss, sondern auch mit wenig Aufwand und wenigen Zutaten authentisch französische Klassiker zaubern kann. Ich war gespannt auf die neuen Rezepte von ihr und was die französische Backkunst noch alles bietet. So erfahrt ihr heute was im neuen Buch zu finden ist. Außerdem habe ich auch ein Rezept ausprobiert und das bekommt ihr selbstverständlich gleich mitgeliefert;-).

Das Buch enthält über 60 Rezepte für jede Gelegenheit. Von Brioche, Croissant und Baguette zum Frühstück über feines Gebäck bis hin zum Kuchen aus der Bretagne oder dem Baskenland finden wir Rezepte, manche davon auch glutenfrei. Zur Kaffeezeit gibt es nun Madeleines, Crêpes und Clafoutis und für besondere Anlässe finden sich Rezepte wie das weihnachtliche Hefebrot, ein Macaron-Kuchen oder die Windbeutelpyramide.

Darüberhinaus bietet das Buch auch ein Kapitel mit Tipps, Tricks zu typischen Backproblemen. Und Aurélie gibt uns Antworten auf Fragen wie “Warum fallen meine Windbeutel immer zusammen?“ oder “Warum kommt in manche Cremes Mehl und womit kann ich es ersetzen?“

Französisch backen und ein paar Worte zu Aurélie

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Aurélie Bastian kam der Liebe wegen nach Deutschland und wollte auch hier nicht auf die gute französische Küche verzichten. Die studierte Pädagogin besitzt ein Koch & Backatelier, in dem sie Koch & Backkurse für Kinder und Erwachsene gibt. Darüber hinaus begeistert ihr Blog “franzoesischkochen.de“ mit französischen Rezepten und auch im Fernsehen kann man regelmäßig ihre neuen Kreationen bestaunen. Dazu bietet sie in ihrem Internetshop ausgewählte französische Spezialität an.

Stundenlang in der Küche stehen und backen? Nicht mit mir… am liebsten backe ich ja einfache Rezepte und bisher habe ich mich auf die deutsche Backkunst beschränkt. Na ja, nicht ganz. Wenn ich mal richtig überlege habe ich bereits einen Ausflug in die mallorquinische Backstube gewagt und auch die italienische Backtradition hat mich gefangen genommen mit Nonnas Cucina. Allerdings ist die französische Backkunst doch eine wahre Kunst, oder? Sehr fein, ausgewogen in den Rezepturen und sicher auch schwierig nachzumachen. Dachte ich bis vor kurzem. Genauer gesagt bis ich die Rezeptbücher von Aurélie Bastian kennenlernte und nun das neueste Exemplar von ihr in meinen Händen halte.

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Ein erster Blick durch das Buch hat mich bereits gleich inspiriert und begeistert. Nicht nur die sehr ansprechend bebilderten Rezeptideen, auch die Rezeptangaben und klaren Back-Anleitungen gefallen mir sehr. Sehr klare Angaben und Beschreibungen erleichtert das Arbeiten beim Backen. Und es sind in der Tat, bis auf einige Ausnahmen, wirklich keine sehr aufwändigen Rezepte. Mit etwas Übung gelingt das auch einer Anfängerin oder Hobbybäckerin.

In einem Vorwort und kleinen Einführung erfährt man etwas über die Autorin und ihrer Liebe zum Backen. Danach führt uns das Buch weiter mit Tipps und Tricks die wirklich sehr nützlich sind. So zum Beispiel die Frage:  Kann ich Zucker ersetzen oder reduzieren?

Man kann bei den meisten Kuchen Zucker durch Honig oder Stevia ersetzen, jedoch nicht bei Macarons  und Meringue und überall dort, wo der Zucker dem Teig seine feste Konsistenz verleiht. Dies gilt auch für die Frage: Kann ich weniger Zucker verwenden? Auch alle anderen Arten von Zucker sind nicht gleich in der chemischen Reaktion.  So verwendet Aurelie beispielsweise keinen Rohrzucker, Kokosblütenzucker oder Traubenzucker für Macarons und Baisers. Bei Kuchen kann man diese Sorten jedoch gut einsetzen und die Menge anpassen.«

Rezept „Macarons à l áncienne“ – Traditionelle Macarons (glutenfrei)

Natürlich habe ich auch ein Rezept aus dem Buch „Französisch backen“ ausprobiert und die Wahl fiel mir gar nicht so leicht, denn alle Rezepte sind sehr ansprechend. Letztlich viel meine Wahl auf  die Traditionellen Macarons – “Macarons à l´ancienne„. Zu allen Rezepten gibt es übrigens eine kleine Erklärung der Autorin. So auch zu den traditionellen Macarons.

Als ich noch ein Kind war, gab es nur dicke und braune Macarons in der Patisserie. Die habe ich immer in Nancy gegessen und auch mal in Saint Emilion. Zu Hause wurden sie auch mal mit Mandeln, aber auch mit Kokos oder Haselnuss gebacken. Sie schmecken sehr nussig und schön nach Karamell, kleben leicht an den Zähnen. Ich nasche sie gerne am Abend mit einer Tasse Tee und einem guten Buch.«

 

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Macarons à l’ancienne (glutenfrei)

  • 80 g Zucker
  • 175 g gemahlene Mandeln
  • 15 g Honig
  • 2 Eiweiß
  • 50 ml Sauternes (Muskatwein) – alternativ leichten Weißwein nehmen
  • 60 g Puderzucker

Zucker, Mandeln, Honig, 1 Eiweiß und die Hälfte des Weins in einen Topf geben, zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis die Masse cremig und fest wird. Dann den restlichen Wein hinzufügen und bei schwacher Hitze 4-5 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. (Aufpassen, dass die Masse nicht am Topfboden kleben bleibt!)

Den Backofen auf 175-180° C Umluft (Unter/Oberhitze 200°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.  Den Puderzucker sieben. Den Teig in eine Schüssel füllen. Ein Eiweiß und den Puderzucker untermischen. So lange rühren, bis der Teig cremig wird. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und 5 cm große Kreise auf das Backpapier spritzen. 10-15 Minuten trocknen lassen und dann im vorgeheizten Backofen bei 175-180° C 15 Minuten backen.

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  • Alternativ kann dieses Rezept auch mit Haselnüssen zubereitet werden und ebenso gut mit einem leichten Weißwein.

Wie ihr seht ist die Zubereitung der Macarons recht einfach und ich kann versichern dass sie sehr, sehr lecker sind. Die Zubereitung ging einfach und schnell und ich muss gestehen: die haben echtes „Sucht-Potenzial“. Gelinggarantie: einfach!  Ich werde ganz sicher noch einiges aus dem Rezeptbuch nachmachen, weil ich neugierig auf die Französische Backkunst bin. Und natürlich werde ich euch dann wieder mit einem Rezept überraschen. So interessiert mich auch sehr das französische Brot und neugierig macht mich die Herstellung des Sauerteiges! Auch Tina-Maria von Blogzeit39 hat das Buch und zwei Rezepte daraus stellt sie in ihrem Beitrag vor. Liebe Grüße von Filine

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Aurelie Bastian
„Französisch backen“
gebundenes Buch
176 Seiten mit circa 90 Farbfotos
ISBN: 978 – 3 – 517 – 09533 -2
19,99 € empfohlener VK Preis
Verlag: Südwest

 

10 Kommentare

  1. Hallo, gestern hab ich mir das Buch bestellt 😉 Bin schon ganz gespannt. Ich hab schon ein Buch von Ihr und fand es gut. Ich glaube aber, dass hier ist bestimmt noch besser. Lg Tina-Maria

  2. Pingback: Französisch backen von Aurélie Bastian & muschelförmige Madeleines

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