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Rezeptideen mit Sirup von Schwartau!

Weihnachten ist ja nun vorüber und das Neue Jahr wird hoffentlich für uns alle sehr schön und ein wenig erfolgreich! Erfolg hatte ich bereits im alten Jahr bei meiner Familie mit einigen Rezeptideen in der Weihnachtsküche und zwar habe ich mal etwas experimentiert mit den Sirupsorten von Schwartau, die ich zum Testen bekommen habe.
Als Vorspeise gab es diesmal einen Rotkohlsalat mit Trauben und Rhabarber-Sirup.

Da ich Rotkohl immer selber koche, lag das nahe, denn Rotkohl ist ja sehr ergiebig in der Menge. Als erstes habe ich den ganzen Rotkohl in Viertel, dann in feine Streifen geschnitten (vorher den Strunk entfernen). Etwa ein Viertel des Kopfes habe ich in eine Schüssel gegeben, gesalzen, mit kochendem Wasser kurz überbrüht und das Wasser anschließend wieder abgegossen.
Als Dressing Salz, etwas Pfeffer, 2-3 EL einfachen Essig, 2 EL Traubenkernöl und als Süße 2-3 EL Rhabarber-Sirup von Schwartau (anstatt Zucker). Dies alles gut verrühren und ein paar Stunden durchziehen lassen. Kurz vorm Servieren habe ich dann etwa eine Handvoll weiße Trauben ohne Kerne halbiert und zum Salat gegeben.

Als Gemüse gab es Rotkohl mit Apfel und Himbeer-Sirup.
Den restlichen Rotkohl habe ich in Schmalz und einer kleingeschnittenen  Zwiebel angeschmort. Dann kamen dazu 3-4 säuerliche Äpfel kleingeschnitten, ein paar Nelken, Salz, Essig einfach und als Süße Himbeer-Sirup von Schwartau! Den Rotkohl wie immer gar kochen lassen, dabei etwas Wasser zugeben  und immer wieder mal vorsichtig umrühren und zum Schluß noch einmal abschmecken und etwas Mondamin mit Wasser angerührt einrühren, das gibt dem Rotkohl die schöne glasige Farbe.

Zum Dessert gab es  Mandarinengelee mit Holunderblüten-Sirup. Dafür habe ich 1/2 l Saft von Mandarinen und Orangen ausgepresst, Saft von einer halben Limette hinzu gegeben und aufgelöste Gelatine (6 Blatt) eingerührt. Mit 2-3 El Holunderblüten-Sirup gesüßt und in kleine Portionsgläser gefüllt. 2 Mandarinen habe ich geschält, filetiert und in jedes Glas 2 Mandarinenspalten getan und da ich noch Himbeeren hatte, habe ich auch noch jeweils eine Himbeere zugegeben. Das Ganze habe ich im Kühlschrank fest werden lassen und mit einem Sahnetuff verziert!

Als zweites Dessert gab es Beschwipstes Holunderblüten-Apfelkompott mit Baiserhaube. Dafür habe ich etwa 1kg säuerliche Äpfel geschält, entkernt, in kleine Stücke geschnitten und mit einem Schuss guten Weißwein (Riesling) geschmort, bis sie weich, aber noch stückig waren. Gesüßt habe ich mit Holunderblüten-Sirup.
Für den Baiser habe ich 3 Eiweiß steif geschlagen, zum Schluss 100g Zucker einrieseln lassen, in einen Spritzbeutel geben und Tupfen aufs Backblech geben. Bei 100° im Backofen etwa 2 Stunden trocknen lassen. Dabei aufpassen , das es nicht braun wird- es darf wirklich nur trocknen. Auskühlen lassen. Auf jedes Dessert habe ich eine kleine Baiserhaube gesetzt. Schmeckt viel besser als gekauft! Meine Tochter isst normalerweise gar kein Baiser – aber das hat auch ihr geschmeckt!!!
Beim dritten Dessert, das ich auf dem Bild seht, habe ich 300g tiefgekühlte Himbeeren auftauen lassen, püriert und mit etwas Himbeer Sirup von Schwartau etwas gesüßt. Wem das zuwenig ist, der kann noch eine kleine Flasche Himbeersoße (die man als Eis-Soße kaufen kann), unterrühren. Das Ganze kam als Soße über eine Creme aus 1 Flasche geschlagener Cremefine Vanille mit 500g stichfestem Joghurt, 80-100g Zucker und 1 P. Vanillezucker. Diese Creme wird in ein sauberes Tuch gefüllt, die in einer Schüssel hängt, so daß überschüssige Flüssigkeit abtropfen kann. Über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Dann kann man sie entweder auf einen Teller stürzen (so hat man ein Kuppel) und die Soße darüber gießen oder portionsweise servieren. Kurzer Nachtrag: eigentlich wird zusätzlich noch 1 Fl. Cremefine normal geschlagen dazu gegeben, aber dann schmeckt mir persönlich das Ganz zu sahnig! Ihr könnt ja ausprobieren, was euch besser gefällt! Die Menge reicht dann auch für ca. 12 Personen.

Meiner Familie hat mein Menü gut gefallen und es hat allen sehr gut geschmeckt! Da ich beim Kochen – wenn ich selbst experimentiere – nicht immer direkt abmesse, habe ich circa Angaben beim Rotkohl gemacht. Wer dies gerne nachkochen möchte, sollte also auf jeden Fall nochmal abschmecken und selbst probieren!
Übrigens gab es eine Weihnachtsgans dazu und selbstgemachte schlesische Kartoffelklöße von der Oma! Der Schwartau Sirup ist für meine Begriffe nicht zu süß, man braucht also nicht so vorsichtig sein – einfach mal selber ausprobieren. Mir gefällt er sehr gut – auch zum Kochen und vielleicht konnte ich euch einige Anregungen geben!

Lieben Gruß von Filine!

7 Kommentare

  1. Wow, du warst echt kreativ! Ich dufte die Sirupsorten auch testen und habe eigentlich nur Schorlen, Cocktails, Milchshakes und Joghurt damit verfeinert. Deine Ideen sind echt toll!

    LG
    Sabine

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